Basilika mit Krypta
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Petersberg und Peterskirche - Dreischiffige Basilika mit Krypta

Der Berg des glückseligen Petrus (Mons Beati Petri) ist weithin sichtbarer Bezugspunkt für den mittleren rheinhessischen Raum. Die Peterskirche aus dem 10. Jahrhundert war seit dem Mittelalter ein religiöser Mittelpunkt für die Christen vieler kleinerer Dörfer und Einzelgehöfte ohne eigene Kirche.

Auf einem Ölgemälde der Bayerischen Staatsgemäldesammlung zu München, das Philipp Helderhof oder Anton Mirou zugeschrieben wird, ist das Aussehen der Peterskirche in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts überliefert. Die mächtige Apsis, dieden Chor abschließt, ist gut zu erkennen.
  

Unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich Behn wurden 1947 Ausgrabungen auf dem Petersberg unternommen. Die exakten Architekturaufnahmen von damals sind Grundlage für heutige Forschungen. Die Zeitstellung der Kirchenanlage beruht auf parallelen Baubefunden, insbesondere in Italien, und ist noch nicht abschließend geklärt.​​
    
Eine großzügige Portaltreppe in ganzer Breite des Mittelschiffes führt in die stattliche Basilika von 30 m Länge und 18 m Breite. Die Anordnung der raumgliedernden Pfeiler des Hauptgeschosses lenkt den Blick auf die halbrunde Mittelapsis des Chorraumes. Eine breite zentrale Treppe vermittelt zwischen dem dreischiffigen Kirchenraum und dem erhöhten Altarraum. Das Untergeschoß unter dem Chor, erschlossen von zwei Treppen aus den Seitenschiffen, ist als sogenannte Hallenkrypta vom Prozessionstyp konzipiert. Die mächtige halbrunde Apsis ist bereits hier angelegt.

 

 

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